Sharm El Sheikh, Ägypten

 
Die Thistlegorm, die 1940 von der Werft von „Thomas&Sons“ in Sunderland ins Wasser lief, bekam am Anfang des 2. Weltkrieges den Auftrag, Nachschub und Kriegsmaterialien für die englische Armee zu transportieren. Die Thistlegorm ( „blaue Distel“ ) hatte eine Wasserverdrängung von 1898t, war 131m lang und wurde von einem 3-Zylinder Dampfmotor mit dreistufiger Expansion angetrieben.Im Mai 1941 verließ die Thistlegorm mit 39 Mann Besatzung und unter dem Kommando des Kapitäns William Ellis den schottischen Hafen von Glasgow in Richtung Alexandria. Das schiff war mit einer vielfältige Fracht bestückt: Panzerminen, Gewehre, etwa hundert Motorräder, Lastkraftwagen, Gelände LKWs, tragbare Feldgeneratoren, Flugzeug- und Autoersatzteile, Reifen, Gummistiefel und Arznei. Darüberhinaus beförderte sie zwei leichte Panzer, zwei Dampflokomotiven mit Kohlentendern und zwei Wassertankwagen, die für die Wüstenregionen benötigt wurden. Nach einem ersten Halt im südafrikanischen Kapstadt, wo es nötig war, Kohle zu bunkern und Wasser und Lebensmittel aufzufüllen, und einem weiteren im Hafen von Aden im südlichem Jemen, erhielt die Thistlegorm, die zu einer Flotte von 16 Schiffen, unter dem Geleitschutz des Kreuzers HMS Carlisle, gehörte, und die die Überquerung des Roten Meeres beinahe beendet hatte, den Befehl, in der Strasse von Gubal zu ankern und die mögliche Durchquerung des Suezkanals, das zwischenzeitlich von einem Schiff blockiert wurde, abzuwarten. So warf die Thistlegorm hinter dem großen Riff Shaab Ali Anker, an einer Stelle die als sicher galt. Vier deutsche Bomber vom Stützpunkt auf Kreta, die in der Nacht vom 5.Oktober ohne Erfolg die Queen Mary gesucht hatten, welche auf der gleichen Route eine Ladung australische Soldaten beförderte, sichteten rein zufällig auf dem Rückflug zum Stützpunkt die Thistlegorm und griffen um 0:35h an. Der Angriff kam vollkommen überraschend und so hatte die Besatzung der Thistlegorm nicht die notwendige Zeit zur Verteidigung gefunden. Zwei Bomben mit je zwei Tonnen Sprengkraft trafen das Schiff. Die Explosion war gewaltig, da durch sie auch der Heizkessel des Schiffs und ein Großteil der Munition explodierten. Um 1:30h sank die in zwei Teile gerissene Thistlegorm in kürzerster Zeit auf den flachen, sandigen gerade 30m tiefen Grund. Die Besatzung und der Kapitän wurden von der in der Nähe befindlichen HMS Carlisle gerettet.Als die Thistlegorm 1990 von einer Gruppe von Tauchern wieder entdeckt wurde, wurde sie zu einem der berühmtesten Wracktauchgängen im Roten Meer, es schien als ob die ganze Welt an diesem „2.Weltkrieg Museum“ interessiert wäre.Dieses Wrack ist im Roten Meer legendär. Der Tauchgang ist jedoch nur für erfahrene Taucher, da hier oft eine sehr starke und tückische Strömung herrscht. Abstiegsseile werden bei diesem Tauchgang immer fixiert um einen sicheren Ab- und Aufstieg zu gewähren. Die Thistlegorm liegt auf 30m, der guterhaltene Vorderteil liegt aufrecht im Sand. Der Mittelteil ist am meisten zerstört, da hier die Einschlagstelle der Bomben waren. Am Heck ist der Probeller noch sehr klar erkennbar. Die Lokomotive befindet sich vom Wrack entfernt auf 33m. Die Flora und Fauna bei diesem künstlichem Riff ist sehr vielfältig.Wie schon vorhin erwähnt, das Wrack ist ein gigantisches „2.Weltkrieg Museum“, doch es ist strikstens verboten Souveniers mitzunehmen. Leider ist durch Unverantwortlichkeit und Vandalismus von Tauchern schon viel verloren gegangen.Wahrlich ist die Thistlegorm wohl einer der besten Tauchgänge des Roten Meeres!

Dieses Wrack liegt am Beacon Felsen im Norden von Ras Mohamed. Das Wrack Dunraven war ein Dampfschiff, welches 1870 in England gebaut wurde und 82m lang und 10m breit ist. Jetzt liegt sie verkehrt am Sandgrund zwischen 18 und 30m. Auch wenn das Wrack selbst nicht so interessant wie manch anderes im Roten Meer ist, ist die Flora und Fauna im und um das Wrack sehr sehenswert. Die Dunraven ist komplett mit hart- und Weichkorallen aller Farben und Formen bewachsen. In Teilen der Innenräumen leben tausende von Glassfischen und auch Garnelen suchen im Wrack Schutz und ein zu Hause. Eine Menge an verschiedenen Riffischen haben das künstliche Riff besiedelt. Es ist auch nicht unüblich um das Wrack herum auf Riffhaie zu treffen und hier hatten Taucher auch schon das Glück auf den Ozeanischen hai zu treffen.

Vom Einstiegspunkt gleitet man dem Steilhang entlang bis auf eine Tiefe von 15-20m, wo sich dann ein Plateau erstreckt. Entlang des Plateau gibt es weitere, kleinere Korallenblöcke bedeckt mit Gorgonien und Weichkorallen. Um das Plateau halten sich normalerweise große Fische, wie z.B. Zackenbarsche auf, die sich von kleinen Garnelen oder Brassen putzen lassen. Die Putzertierchen werden manchmal auch bei Stachelrochen oder sogar Leopardenhaien gesehen. Nebendem, dass dieser Ort eine Putzstation ist, ist dieses Riff auch Heimat extrem vieler Riffische.

Shark und Yolanda Reef liegt am südlichsten Punkt der Sinai-Halbinsel. An dieser Stelle, wo der Golf von Aquaba mit dem Golf von Suez aufeinandertrifft und das Meer abrupt auf tiefen von über tausend Meter abfällt, entwickete sich über Jahrtausende eine Unterwasserwelt, wie sie im Roten Meer wohl einzigartig ist. Die oft starke Strömung fördert Korallenbewuchs, was Ãœberfluss an Futter bedeutet und so werden auch grosse Gruppen von Fischen in verschiedenen Grössen angelockt: Barrakudas, Zahnbrassen, Seriola, Einhornfische und Platax. Ihr werdet nicht das aufregende Treffen mit dem Traum allen Taucher, den Haifischen, verpassen. Napoleonfische, Blaupunktrochen, Adlerrochen und Schildkröten sind auch zu sehen. Eine kleine sandige Ebene teilt diese zwei Riffe, die man meistens mit einem einzigen Tauchgang betauchen kann. Shark Riff ist das östlichste der zwei Riffe. Die senkrechte Wand (800 Meter Tiefe) ist ganz mit blauen Weichkorallen bedeckt und hier beginnt das Tauchen mit der Strömung. Weiter westlich beginnt eine kleine Ebene (im Bereich 30 Meter), wo man einen Korallengarten findet. Da beginnt das Yolanda Riff, ganz anders vom Shark Reef. Hier kann man Tischkorallen sehen, auch riesige Gorgonien, viele Muränen und häufig Schildkroten. 1980 lief ein Containersschiff hier auf Sand, daraus folgt der Name des Riffes. Man kann das Wrack nicht betauchen, denn es befindet sich auf einer Tiefe im Bereich von 200 Meter, aber auf dem Plateau sind Teile der Ladung zu finden: Badewannen, Waschbecken, Toiletten und Rohrleitungen, alles fast neu. Herum findet man viele Blaupunktrochen, Titan-und-blaue Feilenfische, Muränen, Schwärme Füsilier mit ihren Antagonisten (Stachelmakrelen, Thunfische). Normalerweise endet der Tauchgang da, wo das Riff von der Strömung und den Wellen Schutz bietet, so dass das Boot Sie ohne Problem abholen kann.

Der Name suggeriert die Hauptattraktion dieses Tauchplatzes: zahlreiche Anemonen sind auf wenigen Quadratmetern Korallen konzentriert, offensichtlich mit ihren gewöhnlichen Einwohnern: Clownfischen und Putzergarnelen. Ein spektakulärer Korallengarten mit viele Weichkorallen und Gorgonien verzaubert uns Taucher und mit der Strömung kann man in grosser Anzahl verschiedene Arten Stachelmakrelen sehen. Der Tauchgang wird gewöhnlich zusammen mit dem Shark und Yolanda Reef ausgeführt oder je nach der Strömungsrichtung mit Shark Observatory. Anemone City ist ein faszinierender Tauchgang für alle erfahrene Taucher.

Anders als der vorige Riff, ist dieser Platz nicht nach seinen Einwohnern benannt. Aber es ist in der Tat möglich an diesen Ort Haifische und viele andere Freiwasserfischen zu sehen. Die Steilwand des Shark Riffs ragt aus einer Tiefe von etwa 600 Meter senkrecht empor. Während unseres Abstieges gleiten ohne Scheu hunderte silbrig glänzende Makrelen auf uns zu. Auf den Steilwänden gedeihen violette und rosafarbene Weichkorallen in üppiger Fülle. Zahlreiche Nischen sind von Glassfischen, Rotfeuerfischen und Skorpionfischen bevölkert und sind ideale Standorte für farbenprächtige Fächerkorallen und auch Ruheplatz für grosse Panther-Zackerbarschen. Auf jedem Meter gibt es kleine Unterwasserleben zu entdecken. Doch am Shark-Riff zieht der Blick wie magisch angezogen immer wieder ins Freiwasser. Ein riesiger Schnapperschwarm, dicht wie eine kompakte Masse, mehrere Fledermausfische und ein halbes Dutzend grosser Barrakudas bestätigen die Erwartungen. Ein sehr guter Tauchplatz für Strömungstauchgänge. In dem südlichen Teil, in der Nähe von Anemone City, verändert sich die Landschaft und wird zu einem bemerkenswerten Korallengarten, wo man oft Schildkröten trifft.

Anders als der vorige Riff, ist dieser Platz nicht nach seinen Einwohnern benannt. Aber es ist in der Tat möglich an diesen Ort Haifische und viele andere Freiwasserfischen zu sehen. Die Steilwand des Shark Riffs ragt aus einer Tiefe von etwa 600 Meter senkrecht empor. Während unseres Abstieges gleiten ohne Scheu hunderte silbrig glänzende Makrelen auf uns zu. Auf den Steilwänden gedeihen violette und rosafarbene Weichkorallen in üppiger Fülle. Zahlreiche Nischen sind von Glassfischen, Rotfeuerfischen und Skorpionfischen bevölkert und sind ideale Standorte für farbenprächtige Fächerkorallen und auch Ruheplatz für grosse Panther-Zackerbarschen. Auf jedem Meter gibt es kleine Unterwasserleben zu entdecken. Doch am Shark-Riff zieht der Blick wie magisch angezogen immer wieder ins Freiwasser. Ein riesiger Schnapperschwarm, dicht wie eine kompakte Masse, mehrere Fledermausfische und ein halbes Dutzend grosser Barrakudas bestätigen die Erwartungen. Ein sehr guter Tauchplatz für Strömungstauchgänge. In dem südlichen Teil, in der Nähe von Anemone City, verändert sich die Landschaft und wird zu einem bemerkenswerten Korallengarten, wo man oft Schildkröten trifft.

Dieser Tauchplatz liegt innerhalb des Nationalparks Ras Mohamed und ist ein wunderschöner, farbenfroher Tauchgang entlang eines Plateaus, der mit vielen kleinen Korallenblöcken und Fächerkorallen bedeckt ist. Alle Arten von Riffischen können hier in einer besonders großen Anzahl gesehen werden, wie zum Beispiel, Falter- oder Wimpelfische. Ausserdem ist es nicht ungewöhnlich große Schulen von Makrelen und Thunfischen im Blauwasser zu sichten. Auch Schildkröten und Weißspitzenriffhaie können hier vorbeiziehen.

Zwischen den Jackson und Thomas Riffen ist ein Platz, wo Tauchen wegen des Wellengangs nicht immer möglich ist, denn es gibt kein Schutz für die Boote. Nördlich aufgrund der Strömung, gibt es einen Wirbel, ‚washing machine’ gennant, der zum Blau treibt. Es ist hier möglich auch die grossen Vertreter des Freiwassers zu sehen. Ein Tauchgang für Taucher mit Erfahrung.

Zwischen den Jackson und Thomas Riffen ist ein Platz, wo Tauchen wegen des Wellengangs nicht immer möglich ist, denn es gibt kein Schutz für die Boote. Nördlich aufgrund der Strömung, gibt es einen Wirbel, ‚washing machine’ gennant, der zum Blau treibt. Es ist hier möglich auch die grossen Vertreter des Freiwassers zu sehen. Ein Tauchgang für Taucher mit Erfahrung.

Ist ein praktisch kreisformiger Riff und, östlich, eine kleine Ebene mit am Ende ein Canyon, der nach dem Riff gennant ist. Da geht die Tiefe über die Grenzen des Amateurtauchens. Der Tauchgang wird von Süden nach Norden durchgefuhrt , in einer Felswand mit wunderbaren Farben ausgeführt, wo der Freiwasserfischen im überfluss sind. Zahllose Gorgonien und Gruppen von Standfische und Schildkröten zu sehen.

Gordon Reef ist das südlichste der vier Riffe in der Strasse von Tiran. Aufgrund des Wracks ‚Loullia’ ist dieser Tauchplatz wohl der berühmteste der vier. Das Wrack ist vor mehr als 20 Jahren auf dem nördlichen Teil aufs Riff lief. Eine Unterwassertour in östlicher Richtung vom Ankerplatz ist am interessantsten. Kurz unter der Riffplatte liegt ein sandiges Plateau auf dem oft Weisspitzenhaie liegen. Östlich des Sandplateaus erreicht man eine Abbruchkante, die von 30 Meter bis tiefer reicht. Es bietet sich an, hier einige Zeit zu verbringen, und ab zu warten was die Strömung mit sich bringt: Hochsee-Haie, Schildkröten, Rochen und gewaltige Fischschwärme sind dort Stammgäste.

Absteiged vom normalen Startpunkt erreicht man ein Plateau auf 15 bis 30 Meter, danach reicht das Meer in für Taucher unerreichbare Tiefen. Um die traumhaften Hart- und Weichkorallen bilden sich Schulen von Riffischen. Bei diesem Tauchgang sollte man auch Blicke ins Blauwasser werfen und vielleicht wird man mit vorbeischwimmenden grauen Riffhaien oder Schulen von Barrakudas belohnt. Am Ende des Tauchganges wartet das Boot in einer Lagune, geformt vom Ende dieses Riffes und dem Jackson Riff.

Ras Nasrani befindet sich am Ende der Tiran Meerenge, in der Sinai Halbinsel. Es zeigt einige kleine flache Buchten (5-6 Meter) aber auch Wände, die über 60 Meter tief hinunterfallen. Die beste Tiefe, um vällig die Farben dieses Platzes zu geniessen, ist gegen 12-15 Meter, wo man kleine Höhlen und Tunnel findet und durchschwimmen kann. In dieser kleinen Halbinsel, ist es möglich, dass die Gegenströmung, um die Ecke manchmal sehr stark sein kann, jedoch genau an dieser Stelle koennen wir mit Glueck auf die selten Mantas treffen. Auch Walhaie wurden hier schon gesichtet.

Nach einem Fossilturm südlich dieser Buchte gennant, ist das Riff von einem kleinen Canyon und vielen kleinen Höhlen geprägt, wo man grosse Gruppen Glassfische, Zackenbarsche und Zebrabuntbarschen sehen kann, die sich in den kleinen Spalten und Höhlen verstecken. Im Blauen treiben sich Gruppen Füsilier mit ihren gewöhnlichen Seeräuber (Stachelmakrelen, Zahnbrassen, Barrakudas) herum. Einige grosse Gorgonien im südlichen Teil verfeinern diesen Tauchplatz noch mehr. Die Sicht dieses Platzes ist normalerweise sehr gut und die Tiefe geht von 12 bis 30 Meter.

Ein klassischer Tauchgang in Sharm El Sheikh mit traumhaften Gorgonien, Weichkorallen und Tischkorallen. Barrakudas, Napoleons und Seriola begleiten den Taucher während er entlang der Wand, die bis 90 Meter Tiefe reicht, vorbeischwebt. In der äussersten Spitze dieses Unterwassergebirges liegt ein breites Plateau mit sehr schönen Korallentürmen und die reich an Fischen kleiner Grössen ist, wie tropische Süsslippen, Juwelenbarschen und Kugelfische. Aber auch etwas größere Meeresbewohner finden hier ihr zu Hause, wie z.B. Krokodilfische. Wenn die Strömung stark sein sollte ist hier Vorsicht geboten, bevor sie sich auf das Plateau wagen.

White Knights ist der Platz, des einfachsten Canyons der ganzen Sinai Küste. Diese Canyons gehen von einer Tiefe von 10 Meter bis höchstens 32 Meter. Normalerweise taucht man in einem Korallengarten bis zu einer sandigen Ebene, wo Sandaale leben, die man mit etwas Geduld sehen kann. Weiterhin kommt man in eine Bucht, die offensichtlich eine Falle für das Plankton ist und so ein guter Köder für Mantas das ganze Jahr über ist.

Dieser Tauchplatz liegt sehr nahe von Naama Bay und kann sowohl von der Küste, als auch vom Boot betaucht werden. Das Riff fällt langsam von der Oberfläche bis auf 30m ab, danach folgt eine Steilwand. In der Nähe des Einstiegpunktes beginnt eine Reihe von Blöcken, der erste liegt auf 10m und weitere ein bisschen tiefer. Der letzte liegt am Rande des Steilhanges auf 25m. Um diesen Block kann man einmalige Fächerkorallen und Weichkorallen bewundern. Auch ziehen hier manchmal Schulen von Barrakudas vorbei. Dieser Tauchplatz ist ein berühmtes Jagdgebiet der Napoleons und wird häufig auch als Nachttauchgang ausgesucht, wo sich die Veränderungen der Unterwasserwelt zwischen Tag und Nacht hervorragend beobachten lassen.

Eine Wand, die von 12 bis 25 Meter sanft hinabgeht und bedeckt mit Blöcken ist. Manche erreichen die Oberfläche und fallen ins Blaue mit einer senkrechten Wand ab. Die beste Weise um diesen Tauchgang anzupacken, ist zuerst auf 25 Meter Tiefe abzutauchen, mit dem Riff auf der linken Seite. Haeufig werden hier auch Blicke ins Blauwasser belohnt. Langsam fuehrt die Unterwassertour aufwaerts bis auf 10-12 Meter, wo man eine Zone reich an kleine Höhlen voll von Glassfischen findet und schliesslich den Ankerplatz des Boots erreicht, während man unter den wunderbaren Fialen schwimmt. Hier gibt es auch Stachelmakrelen, Napoleonfische und Muränen und mit Glück manchmal auch Adlerrochen..

Trotzdem der Name Shark Bay annehmen läßt, hier auf grosse Gruppen von Haien zu treffen ist dies nicht unbedingt der Fall. Hier wird vom Strand aus getaucht und man kann den Tauchgang direkt im seichten Bereich beginnen und langsam am Grund entlang abtauchen. Am Riff leben grosse Gruppen Suesslippenfische und Wimplinge, um ein paar Arten zu erwaehnen. Die geschuetzte Bucht ist perfekt fuer Beginner und Nachttauchgaenge. Wenn man den Nachttauchgang schon bei Sonnenuntergang beginnt lassen sich die Veraenderungen des Riffes wunderbar beobachten. Die Lebewesen waehrend des Tages ziehen sich zu der Zeit in Hoehle und Verstecke zurueck und die Nachtjaeger kommen herraus, z.B. Oktopusse, Rotfeuerfische und Lobsters.

Dieser Tauchgang ist wohl der im Roten Meer über den am meisten gesprochen und diskutiert wird und ist definitiv ein „Muss“ für jedes Logbuch. Nach einer Fahrt in einer malerischen Umgebung von Sharm erreicht man ein Beduin Camp/ Bar Restaurant. Blue Whole wird meistens kombiniert mit The Bells. Voll ausgerüstet beginnt man den Tauchgang vom Beduin Camp entlang The Bells, wo man danach das wunderschöne mit Weichkorallen bedeckte Riff rechte Schulter nimmt und langsam aufsteigend den Eingang des Blue Wholes auf 7-15m erreicht. Danach kann man das Blue Whole innen umkreisen, wo man traumhafte Fächerkorallen und Fischschulen beobachten kann, bis man zum Austiegspunkt erreicht.

Nach einem kurzen Marsch entlang des Wasserrandes führt der Weg vom Umziehplatz entlang Memorien, welche an Taucher erinnern, die beim Blue Whole über ihre Grenzen hinaus gegangen sind. Danach erreicht man den Einstiegspunkt, wo man sich die Flossen im seichten Bereich anziehen kann und in die Lagune am Riffdach eintaucht, ein Maximum von zwei Taucher haben zur gleichen Zeit in der lagune Platz. Tauche ab und du wirst dich in einer Höhle bzw. Glocke (Bell) befinden bis einen Spalt groß genug um hinaus zu schwimmen. Innerhalb der Glocke verstecken sich viele Garnelen und Muränen in kleinen Spalten, danach kann man in die zweite Glocke absinken, wo das Unterwasserleben ähnlich wie in der anderen Höhle ist. Nachdem du dir Zeit zum Schauen und Beobachten in der Glocke genommen hast, verlässt man The Bell und nimmt das Riff rechte Schulter und schwimmt zum Einstiegspunt des Blue Wholes. Die Riffwand selbst ist traumhaft mit den verschiedensten Weich- und Hartkorallen verziert und auch ein Treffen mit Hammerhaien und Ozenischen Haien möglich ist.

Zurück entlang der Schotterstrasse nach Dahab befindet sich der Einstiegspunkt für diesen Tauchgang. Steige ins Wasser in der Lagune ein, überquere das Rifdach auf 3m und nimm es in die linke Schulter, auf 12m findet man einen Spalt im Riff, welcher der Eingang des Canyon ist. Man kann sich aussuchen ob man hier einsteigt und langsam im Canyon auf 30m absteigt, oder ob man entlang der Aussenseite absinkt und dann im Canyon lansam aufschwebt. Es gibt entlang des Riffes zwischen 12-28m drei einfache Ein- bzw. Ausstiege. Innerhalb des Canyons sind faszinierende Schulen von Glassfischen zu sehen und Rotfeuerfische ziehen entlang der Wand. Hier bieten sich großartige Motive für Fotografen! Nachdem Ihr den Canyon erforscht habt, nehmt euch Zeit auch das Riff selbst zu erforschen, wo es kleine bunte Korallenblöcke mit vielen interessanten Meeresbewohnern gibt.